Musik komponiere ich von der Gitarre aus. Im weiten
Sinne kommt Pop heraus, weil ich Refrains mag und typisch gebaute Musikwerke zwischen
zwei und zwanzig Minuten. Im Herzen bin ich ein Punker. Aber eben mit
Reichweite zwischen Schlager, Knüppel-Rock und kunsthafter Musik. Das mag
ich alles, und es ist in meinen Kompositionen zu hören.
Die Musik, die ich komponiere, seit ich elf
bin, war in Bands namens "Maaaslos", "Die Radikalen", "Noisies", einer
Coverband und Solo-Auftritten unterwegs. Ich sang da und spielte Gitarre.
Privat setzte ich mich bei den "Acid Poppers" ans Schlagzeug. Seit dem
letzten Jahrtausend zeichne ich meine Kompositionen im eigenen
"Medienstudio Lila Villa" auf. Gewerblich produzierte ich dort bis 2015
vor allem DVDs - also ich filmte, schnitt und erstellte Zeigefertiges.
Zu Radio und Fernsehen gelangte ich kaum. Also
mein Komponieren und Publizieren fand 1995 bis 2025 statt, blieb aber
unterhalb der öffentlichen Medien. Demo-Aufnahmen von mir wurden von
Entscheidern vom Tisch gewischt bis auf vier Veröffentlichungen bei "Noiseworks
Records Chemnitz" - danke.
2025 nun aber spürte ich einen großen Schub:
Mit neuen Techniken konnte ich hunderte von alten Aufzeichnungen der "Lila
Villa" zu jener Glattheit hinaufheben, in die hinein sich die Popmusik
seit ungefähr 2000 gesteigert hatte. Und das tat ich.
Zuvor wollte ich ab 2024 solo auf Tournee
gehen und habe dafür ein Live-Programm "Traumtour" auch bereits
aufgeführt. Doch die Möglichkeit, meine Werke zu "Glitzer-Pop" zu wandeln,
locken mich zunächst auf einen anderen Pfad: Es gibt nun von mir eigene
Musik im Internet zum Download, mir deren Sound ich einverstanden bin.
2026 veröffentliche ich im eigenen Namen, mit wechselnden Mitmusikern der
"Traumtruppe". Die Avatar-Combo "YXXY.BAND", eine Kreation von mir ab
2008, ist als zweites am Start.
Um mich herum brodelt ein gewaltiges
Publizieren. Die Möglichkeit, Musik "schön" zu erstellen, steht vielen
offen. Es kann meinen Kompositionen in dieser Flut passieren, dass sie
auch nach professioneller Fertigstellung über das Internet kein Publikum
finden. Zumindest ich sitze nun aber zwischen selbst komponierter
Prachtmusik. Sie durchweht klangstark mein Haus. Schön, dass ich bis da
hin gelangen konnte, und danke an diesen unerwarteten Fortschritt, durch
den Komponisten sich mit fertigen Ergebnissen statt mit Demo-Aufnahmen
melden können.
"Bilder einer Ausstellung" bezieht sich auf die Komposition von M.P.
Mussorgski von 1874. Im Album von Chris Mennel liefern 13 Bilder Impulse
für Musik. Z.B. im Film oben "Finale". In
der Ausstellungszeit 21.-27.3.2026 werden hier 13 Seiten mit je einem
Musikfilm freigeschaltet. Aus der Ausstellung heraus können sie mit
QR-Code erreicht werden.